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SV Altenstadt/ Sparte Tennis : Ein Verein stellt sich vor

Gründung:
Im Jahr 1976 trafen sich einige tennisbegeisterte Sportskameraden in der sogenannten
„Baracke“ am Sportheim in Altenstadt und riefen eine neue Sparte innerhalb des SVA ins Leben.
Treibende Kräfte waren hierbei insbesondere Krämer Ulrich, Kutscher Heinz, Hierlmeier Walter u.a.
Die erste Vorstandschaft gruppierte sich um den Ersten Vorsitzenden Scharl Josef,
seinen Stellvertreter Karl Hofbauer und weitere Mitglieder der Vereinsführung
wie z.B. Sportwart Karl-Heinz Giehl und Kassier Franz Bergler.
Die Zahl der Gründungsmitglieder, die der konstituierenden Gründungsversammlung am 5.3.1976 im alten Sportheim beiwohnten lag bei 18.
Zunächst galt es selbstverständlich für die neue Sportart die entsprechenden Spielmöglichkeiten in Form von Tennisplätzen zu schaffen.
Als geeignetes Gelände wurde hierfür das Areal westlich der Fußballplätze ins Auge gefasst.
Unter der „Regie“ von Heinz Kutscher und der Münchner „Profifirma“ Jurinek wurden zunächst in gemeinschaftlicher Anstrengung zwei Plätze fachgerecht hergerichtet und erschlossen. Für die trotz großer Eigenleistung in einem Umfang von 1817 Stunden
entstandenen Kosten von ca 40 000 DM wurde ein Kredit aufgenommen, für den zahlreiche Mitglieder Bürgschaften in Höhe von durchschnittlich 2000 DM übernahmen.
Mit besonderem Ehrgeiz versuchte man, den Spielbetrieb früher aufzunehmen als die zur selben Zeit gegründeten Tennisabteilungen der DJK und des ASV Neustadt, was dann auch gelang und mit großer Befriedigung registriert wurde.
Im Jahr 1977 beteiligte sich erstmals ein SV – Tennisteam, eine 1. Herrenmannschaft mit sechs Spielern (Kutscher, Träger, Pavlica, Hofbauer, Giehl, Hierlmeier) an den sogenannten Medenspielen mit achtbarem Erfolg. Man belegte unter 12 Mannschaften den fünften Tabellenrang.
Mit großem Engagement ging es in den ersten Jahren auch bei den Vereinsmeisterschaften zur Sache. In alten Protokollen kann man belustigt nachlesen, dass derart verbissen gekämpft wurde, dass selbst der innerfamiliäre Frieden manchmal gefährdet war, was sich in der Weigerung niederschlug, gemeinsam das Mittagessen einzunehmen.
Als Vereinsheim diente zunächst das Sportheim, dessen sanitäre Anlagen man mit benutzte. Eine der Duschen war dabei für den Tennisbetrieb reserviert.

Expansion:
Schnell erlange die neugegründete Sparte große Beliebtheit. Die Zahl der Mitglieder stieg bis Anfangs der Achtziger Jahre rasch auf ca 200 , um dann Mitte der Achtziger/ Anfang der Neunziger Jahre zur Zeit des Tennis-Booms dank Boris Becker und Steffi Graf auf den Höchststand von weit über 300 Mitgliedern zu klettern (Höchststand 347). Aufgrund des Zulaufs war natürlich eine Erweiterung der Spielplätze erforderlich und zu den ursprünglich zwei, ab 1979 vier Plätzen, kamen weitere zwei Plätze (jetzt Plätze 1 + 2) hinzu.
Darüber hinaus wurde auch der – mittlerweile stillgelegte - Tennisplatz auf dem Gelände der Firma Hofbauer für den Spiel- und Trainingsbetrieb genutzt.
Das beispiellose Interesse brachte selbstverständlich eine ganze Reihe von Problemen mit sich, da die vorhandenen Kapazitäten bei Weitem nicht ausreichten und es zu einem regelrechten Kampf um die jeweiligen Platzbelegungen kam. Altgediente „Tenniskempen“ berichten von legendären Frühschichten, die schon kurz nach dem Morgengrauen eingelegt wurden sowie von regem Tennisbetrieb bis spät in die Nacht hinein unter Benutzung des neuinstallierten Flutlichts.

Hüttenneubau:
Ursprünglich diente eine alte Tennishütte hinter den Plätzen 5 + 6 als Unterkunft, die man in einer Gemeinschaftsaktion unter Beteiligung von etwa zwanzig starken Männern an den jetzigen Standort „verpflanzte“, wobei sie allerdings irgendwann den Ansprüchen nicht mehr genügte.
Im Jahr 1990 wurde unter professioneller Anleitung durch Ewald Kische und Karl-Heinz Kutscher (Fundament) und unter zahlreicher freiwilliger Mitarbeit vieler Vereinsmitglieder das neue, gemütliche Tennisheim errichtet, das ein echtes Schmuckstück darstellt und bis heute das Herzstück des sportlichen und gesellschaftlichen Lebens des Vereins bildet. Viele Jahre lang wurde es gehegt und gepflegt und mit Leben und Atmosphäre gefüllt durch unseren Hüttenwart Fritz Schrems.
Der allseits beliebte „Hüttencup“, der zum Saisonende jedes Jahr ausgespielt wird, erinnert an die beispiellose Gemeinschaftsleistung, mit der dieses Bauvorhaben bewältigt wurde.

Heutige Situation:
Mittlerweile ist die Mitgliederzahl des Vereins deutlich geschrumpft, die Tennis-Boomzeiten sind vorüber. Der gegenwärtige Mitgliederstand liegt bei ca 150, wobei insbesondere Kinder und Senioren überproportional vertreten sind.
Dies bietet natürlich den Vorteil, dass es keinerlei Probleme mehr gibt mit der Platzbelegung.
Wann immer man Lust hat, kann man die bestens gepflegte Anlage nutzen und findet einen freien Platz vor.
Die Tennisplätze und die gesamte Anlage werden jedes Jahr in Eigenregie unentgeltlich von einem „harten Kern“ von ca einem Dutzend Senioren unter Anleitung der erfahrenen „Platzpfleger“ Walter I (Konhäuser), Walter II (Hierlmeier) und Walter III (Meyer) neu präpariert und in Schuss gehalten.
Die Frauen aus dem Umfeld der „Damen 40 – Mannschaft“ sorgen für Ordnung, Sauberkeit und eine gediegene, gepflegte Atmosphäre im Tennisheim.
Gegenwärtig (Stand Frühjahr 2013) stehen acht Mannschaften, beginnend mit jeweils einer Knaben- und Mädchenmannschaft, über ein Herrenteam bis hin zu fünf Seniorinnen- und Seniorenmannschaften im Spielbetrieb.
Daneben frönen zahlreiche Hobbyspieler in ihrer Freizeit ihrem Hobby und beleben die Anlage.
Das „Aushängeschild“ des Vereins stellt die derzeitige „Herren 60 I“ Mannschaft um ihren Mannschaftskapitän und derzeitigen Ersten Vorsitzenden Ottmar Joachimstaler dar, die seit Jahren überregional (Landesliga, bzw. Bayernliga) spielt und eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorweisen kann.
Als besonders aktiv und vielseitig erweist sich die Damentruppe um Leni Joachimstaler, die auch abseits des Tennissports vielfältige Aktivitäten entfaltet, sei es in Form von Wanderungen, Radtouren, Ausflügen oder des Besuchs kultureller Veranstaltungen, wie Theateraufführungen, Musicals usw.
Ähnlich rührig präsentiert sich auf Seiten der Senioren die sogenannte „Miba – Truppe“, die jeden Mittwoch ihren Herrenabend zelebriert, wobei turnusmäßig eines der Mitglieder für das leibliche Wohl aufkommt. Darüber hinaus findet man sich zusammen zu weiteren Gemeinschaftsunternehmungen wie zum Beispiel zu teilweise mehrtägigen Radtouren oder zum Skifahren im Winter...
Die Tennisabteilung ist bemüht, neue Mitglieder zu gewinnen und Leute jeden Alters zu finden, die sich für den sogenannten „weißen Sport“ begeistern. Die gegenwärtige Mitgliedsstruktur umfasst eine Bandbreite von kleinen Kindern im Alter von 6 Jahren bis hin zu Senioren im Alter von 80 Jahren, die immer noch aktiv diesem Sport nachgehen, was belegt, dass man diesem Sport tatsächlich bis ins hohe Alter hinein nachgehen kann.
Interessierte sind jederzeit gerne willkommen und können sich bei der gesamten Vorstandschaft oder insbesondere bei dem für die Neumitglieder zuständigen Vorstandsmitglied Gerhard Gierlinger (tel. 09602/61139) melden, um Näheres über die Angebote des Vereins zu erfragen.
Für Anfänger wie auch für Fortgeschrittene steht ein bestens qualifizierter Trainerstab zur Verfügung, der sowohl beim Erlernen des Tennissports als auch bei der sportlichen Weiterentwicklung wertvolle Hilfestellung leistet.
Die Abteilung bietet allen Interessierten die Möglichkeit zu einem kostenlosen Schnuppertraining, wobei jederzeit die Vereinbarung individueller Termine an allen Wochentagen und zu allen Tageszeiten möglich ist.
Bälle und Ausrüstung (Schläger etc) werden selbstverständlich vom Verein gestellt.
Erwachsene Neumitglieder erhalten als Begrüßungsgeschenk eine Flasche Vereinssekt und eine Vereinsmütze mit Schild.
Die Sparte Tennis des SVA bietet ein Rundumpaket von sportlichen Aktivitäten, gesunder Bewegung, Unterhaltung und Geselligkeit.

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